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Die Idee einer europäischen Prämie für grünen Stahl hat sich in den vergangenen Jahren weitgehend etabliert. Sie beruht auf der Annahme, dass Europa seinen Stahlsektor im Inland dekarbonisieren kann, höhere Produktionskosten durch eine Mischung aus politischer Unterstützung und Zahlungsbereitschaft der Abnehmer auffängt und dabei seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit bewahrt. Diese Annahme wird gestützt durch Europas lange Stahltradition, seine klimapolitischen Ambitionen, die Einführung des Carbon Border Adjustment Mechanism sowie frühe Abnahmeerklärungen von Automobil- und Industrieunternehmen. Das Narrativ ist attraktiv, weil es Kontinuität verspricht. Europa stellt weiterhin Stahl her, nur sauberer, und der Markt honoriert diesen Aufwand mit einer Prämie.
Das Downside ist nicht, dass dieses Ziel falsch wäre. Das Downside ist, dass sich die Voraussetzungen für eine dauerhafte Prämie nicht erfüllen. Damit eine Prämie Bestand hat, müssen Abnehmer sie zahlen können, ohne an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, Produzenten müssen in der Lage sein, im industriellen Maßstab zu liefern, ohne dauerhaft auf Subventionen angewiesen zu sein, und die Kosten müssen einen glaubwürdigen Pfad zur Annäherung an globale Benchmarks aufweisen. In Europa verengt sich derzeit die Zahlungsbereitschaft der Abnehmer, die Wirtschaftlichkeit…
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Author : tech365
Publish date : 2026-01-29 03:58:00
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