Unter Druck gesetzter Stahl, fehlende Nachfrage: Deutschlands Wasserstoff-Spine in den Energieflüssen* – CleanTechnica

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Das deutsche Wasserstoff-Spine ohne Kunden oder Lieferanten — eine Pipeline von nirgendwo nach nirgendwo — ist realer Stahl im Boden, unter Druck gesetzt und als unvermeidlich verteidigt, doch sie wird für ein Energiesystem gebaut, das sie nicht braucht. Diese Aussage klingt provokant, bis die Energieflüsse vollständig offengelegt werden. Betrachtet man Deutschlands Energiesystem anhand von drei vollständigen Sankey-Diagrammen, löst sich der Fall für ein nationales Wasserstoff-Energie-Spine in ein Drawback falscher Annahmen auf, nicht fehlender Ambition. Das Spine existiert, weil Wasserstoff als Energieträger erster Wahl behandelt wird und von der Aufrechterhaltung rohstoffbasierter Industrieanwendungen in Deutschland ausgeht, statt von der Sicherung hochwertiger, wissensintensiver Industrie. Die Flüsse zeigen, dass Wasserstoff bestenfalls ein Nischenmaterialeinsatz ist und schlimmstenfalls ein kostspieliger Umweg.

Deutsche Energieflüsse 2024 in TWh, vom AutorDeutsche Energieflüsse 2024 in TWh, vom Autor

Das erste Sankey beschreibt Deutschlands Energiesystem so, wie es 2024 tatsächlich betrieben wurde. Die Primärenergiezufuhr betrug insgesamt rund 2.900 TWh. Fossile Energieträger dominierten, wobei Öl, Fuel und Kohle den Großteil dieser Energie lieferten. Die Stromerzeugung wandelte einen großen Teil dieser Brennstoffe in Elektrizität um und verwarf dabei einen erheblichen…

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Author : tech365

Publish date : 2026-02-01 19:36:00

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